Ein Anfall ist ein Ereignis, bei dem Sie die Kontrolle über Ihren Körper und Krämpfe verlieren, möglicherweise auch das Bewusstsein verlieren. Es gibt zwei Arten von Anfällen: epileptisch und nichtepileptisch.
Nichtepileptische Anfälle werden durch etwas anderes als Epilepsie verursacht - typischerweise durch psychische Zustände. Dies bedeutet, dass ein Gehirn-Scan während eines nicht-epileptischen Anfalls keine Veränderung zeigt.
Nichtepileptische Anfälle werden üblicherweise auch als Pseudoseizungen bezeichnet. ?Pseudo? ist ein lateinisches Wort, das falsch bedeutet, aber Pseudoseizungen sind so real wie epileptische Anfälle. Sie werden manchmal auch als psychogene nicht-epileptische Anfälle (PNES) bezeichnet.
Da diese Anfälle eine physische Manifestation von psychischen Belastungen sind, gibt es viele mögliche Ursachen. Forschung aus dem Jahr 2003 zeigt, dass diese häufig beinhalten:
Menschen, die Pseudoanfälle haben, haben viele der gleichen Symptome von epileptischen Anfällen:
Menschen mit PNES werden häufig mit Epilepsie falsch diagnostiziert, weil ein Arzt nicht anwesend ist, um das Ereignis zu sehen. Psychiater und Neurologen müssen zusammenarbeiten, um Scheinanfälle zu diagnostizieren.
Der beste Test, der ausgeführt werden soll, wird als Video-EEG bezeichnet. Während dieses Tests bleiben Sie in einem Krankenhaus oder einer Spezialeinheit. Sie werden auf Video aufgezeichnet und mit einem EEG oder Elektroenzephalogramm überwacht.
Viele Neurologen arbeiten auch mit Psychiatern zusammen, um eine Diagnose zu bestätigen. Ein Psychiater wird mit Ihnen sprechen, um festzustellen, ob es psychologische Gründe gibt, die Ihre Anfälle verursachen könnten.
Es gibt keine Behandlung für Pseudoseizungen, die für jede Person funktioniert. Die Bestimmung der Ursache der Störung ist ein wesentlicher Teil der Behandlung.
Beratung oder Therapie kann in einer stationären Einrichtung oder ambulant erfolgen. Menschen, die Beratung verwalten können, sind Psychiater, Psychologen und Sozialarbeiter.
Studien zeigen, dass es nicht klar ist, ob Epilepsiemedikamente diesen Zustand unterstützen können oder nicht. Medikamente für affektive Störungen können jedoch ein praktikabler Behandlungsplan sein.
In einer 2003 durchgeführten Studie mit 317 Patienten hatten 29 bis 52 Prozent eine Anfallsauflösung und 15 bis 43 Prozent weniger Anfälle. Wenn die Person eine psychologische Erkrankung hatte, die diagnostiziert wurde, war es wahrscheinlicher, dass sie sich langfristig erholte.